Verlässliches Angebot für Kinder und Familien
Vilshofen. Zum 11. Mal gab es die Ferienbetreuung in Vilshofen in diesen Sommerferien. Die Stadträtinnen Brigitte Pollok-Will und Silvia Ragaller der Fraktion FWG/Grüne überraschten Kinder und Betreuerinnen mit einem Kurzbesuch in der Turnhalle, wo sich die Kinder vormittags austoben konnten. Sie freuten sich, dass das Angebot der Ferienbetreuung so gut angenommen werde. Schließlich waren sie es, die im Stadtrat beantragt hatten, dass eine solche Ferienbetreuung eingerichtet werde. Durchgeführt wurde die Ferienbetreuung zunächst von der Diakonie und seit ein paar Jahren von GfI und wird natürlich finanziell gefördert von der Stadt Vilshofen, sodass sich die Kosten für die Eltern in Grenzen halten. Für Familien ist dies eine wichtige Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Die Kinder werden während der Sommerferien 4 Wochen lang von 7.30 bis 16 Uhr betreut. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeige, dass die Ferienbetreuung in Vilshofen gebraucht werde und einen wichtigen Beitrag für Familien leiste. Dass die Zahl der betreuten Kinder seit dem Start im Jahr 2015 kontinuierlich gestiegen ist, unterstreiche diese Entwicklung. Die 4 Betreuerinnen berichteten, dass an diesem Tag 38 Kinder in der Betreuung seien im Alter von 7 bis 12 Jahren. Vormittags Bewegung, Mittagessen in die Mensa der St Georg Schule und am Nachmittag Spielen und Basteln, das sei das Programm in der letzten Ferienwoche, so die Betreuerinnen. Die Stadträtinnen erinnerten daran, dass es ab dem nächsten Jahr dann auch ein erweitertes Betreuungsangebot in „kleinen“ Ferien geben werde, wie es das Ganztagsfördergesetz vorgebe. Das sei dringend notwendig, so die beiden Stadträtinnen, weil gerade die Kinderbetreuung während der „kleineren“ Ferien für berufstätige Eltern eine große Herausforderung darstelle. Brigitte Pollok-Will war es ein Anliegen, dass die Kinder pädagogisch gut betreut werden und auch der Aspekt der Sprachförderung in der Ferienbetreuung beachtet werde. Gerade angesichts der Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie sei diese Förderung besonders wichtig. Für die FWG/Grüne ist deshalb klar: Eine familienfreundliche Stadt braucht verlässliche Betreuungsangebote – und zwar nicht nur dann, wenn Schule stattfindet, sondern gerade auch während der Ferien. Silvia Ragaller bedankte sich bei den Betreuerinnen mit einem kleinen Mitbringsel für ihre Arbeit.