FWG mit bewährtem Vorstand

Vilshofen. Die FWG-Vorsitzende Brigitte Pollok-Will und ihre Stellvertreterin Silvia Ragaller konnten in
ihrem Rückblick stolz auf eine große Zahl von Aktivitäten verweisen. Darunter war eine Reihe von
Informationsbesuchen und -gesprächen, die v.a. soziale Themen oder die aktuelle und künftige
Energieversorgung zum Inhalt hatten. Im Bericht über die Stadtratsarbeit erinnerten sie an die
Anträge, die die FWG-Stadträtinnen eingebracht haben, und was daraus geworden ist: Der Antrag zur
Einrichtung einer Hundespielwiese, die demnächst realisiert werden solle, verschiedene Anträge zum
Energiesparen und zur Errichtung von PV-Anlagen, die Einrichtung einer Tempo-30-Zone und die
Einrichtung eines Behindertenbeirats, der nun beschlossen und bestellt ist.
FWG-Stadträtin Else Rauch berichtete über ihre Mitarbeit im Arbeitskreis „fahrradfreundliche Stadt“,
der bei der Erstellung des Fahrradkonzepts der Stadt mitgeholfen hat und die Umsetzung weiter
begleitet, und ihren Einsatz für den Fuß- und Radweg Alkofen-Hördt.
Silvia Ragaller, die ihren Schwerpunkt v.a. in der Sozialpolitik sieht, konnte sich über einige Erfolge
freuen und merkte an, dass z. B. im Programm „gesunde Stadt“ die von ihr initiierte Fastenaktion im
Stadtrat auch dieses Jahr wieder erfolgeich war und zur Zeit für den „Lauf 10! 10 Kilometer in 10
Wochen“ trainiert werde. Der Bewegungsparcour im Ginkgopark werde von Bürgern aller
Altersklassen gut angenommen. Das Programm sei ihrer Meinung nach sicher noch ausbaufähig und
sie verwies auf frühere Aktivitäten wie Vorträge und Kochveranstaltungen. Sorgen mache ihr die
Kinder- und Altersarmut und sie bemängelte, dass die Barrierefreiheit noch nicht umfassend
gewährleistet sei und dass es leider immer noch keinen Bürgerbus gebe.
Brigitte Pollok-Will, die sich vor allem für Fragen der Bildung und Kinderbetreuung sowie für Umweltund
Klimaschutz einsetzt, freute sich, dass die Ferienbetreuung wieder statvinde und die
Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen ausgeweitet worden sei, kritisierte aber, dass wegen der
fehlenden Schulbusse Kinder aus Vilshofen nicht an der Nachmittagsbetreuung in Sandbach oder
Aunkirchen teilnehmen können. Im Bereich Energie und Klimaschutz kritisierte sie, dass es immer
noch kein Energiemanagement gebe trotz hoher Förderung und der Bau von PV auf städtischen
Dächern oder Parkplätzen nicht oder nicht schnell genug vorangetrieben worden sei.
Bei den Neuwahlen wurden Brigitte Pollok-Will und Silvia Ragaller als 1. und 2. Vorsitzende und
Christa Listl als Schatzmeisterin einstimmig bestätigt sowie Else Rauch als Beisitzerin.